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Im KFZ Bereich liegen grundlegend andere Anforderung als z. B. in der Hausinstallation. Die Kabel im KFZ Bereich sind höheren mechanischen und thermischen Beanspruchungen ausgesetzt. Benötigen jedoch keinen besonderen Berührungsschutz da die Gleichspannung im KFZ innerhalb des Schutzkleinspannungsbereiches liegen.
Anforderungen
Im KFZ dürfen nur flexible feindrähtige Leitungen verlegt werden. Leitungen wie z. B. im Haushalt mit massivem Leiter würden durch die mechanische Beanspruchung brechen. Durch die hohe Hitzeentwicklung im KFZ muß auf die Verlegung bzw. thermischen Schutz der Leitungen besonders geachtet werden.
Kenngrößen
Wie bei allen elektrischen Anlagen müssen vor der Leitungsverlegung die physikalischen Grundlagen und Vorschriften berücksichtigt werden.
Diese sind:
- Leitermaterial (üblich Kupfer)
- Leitungslänge
- Querschnitt
- Umgebungstemperatur
- Strom
- maximaler Spannungsabfall
Grundsätzlich gilt:
- Je höher der Strom desto dicker die Leitung
- Je länger die Leitung desto höher der Spannungsabfall
Berechnungen
Da die Berechnungen sehr komplex sind möchte ich hier nicht weiter darauf eingehen. Anhand der u.a. Tabellen kann man ohne große Rechnerei den erforderlichen Querschnitt ermitteln. Tiefer in die Materie geht es zu Berechnungen, Querschnittsliste und einer Tabelle zu den zulässigen Spannungsabfällen.
Grundsätzlich soll der Mindestquerschnitt 1,5mm² betragen. Häufig wird die in Bastlerkreisen beliebte 0,75mm² Stegleitung benutzt. Von dieser Art Leitungsverlegung ist dringend abzuraten!
Beispiele der Kabelquerschnitte beim Düsseldorfer mit 12 / 24 Volt Anlage:
- Akku > Anlasser: 70mm²
- Akku > Masse: 50mm²
- Lima > Umschaltrelais: 6mm²
- Umschaltrelais > Beleuchtungs / Fahrschalter: 6mm²
- Beleuchtungs / Fahrschalter > Scheinwerfer je: 2,5mm²
- Sonstige Leitungen: 1,5mm²
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